FÜR DIE WIRTSCHAFT

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Die Initiative stärkt den Werkplatz Schweiz, indem sie ihn für den Markt der Zukunft fit macht. Der effiziente Umgang mit knapper und teurer werdenden Ressourcen ist eine stark nachgefragte Wirtschaftskompetenz mit enormen Zukunftspotenzial. Bereits heute gehört der Cleantech-Bereich zu den führenden Wirtschaftsbranchen der Schweiz mit rund 530‘000 Vollzeitbeschäftigten (vergleichbar mit der Pharmaindustrie). Angesichts der enormen Innovationsstärke verfügt die Schweiz mit einem Ja zur Grünen Wirtschaft über die idealen Voraussetzungen, um sich als Markt-Leaderin zu positionieren.

MEHR SOUVERÄNITÄT DURCH RESSOURCENEFFIZIENZ

Durch Ressourceneffizienz verringert die Schweiz ihre Abhängigkeit vom globalen Rohstoffmarkt und stärkt die inländische Wertschöpfung. Rund die Hälfte aller in der Schweiz verbrauchten Materialien wird aus dem Ausland eingeführt. Zahlreiche hochspezialisierte Branchen sind von Ressourcenimporten abhängig und damit den starken Preisschwankungen des Rohstoffmarkts ausgesetzt. Gesteigerte Ressourceneffizienz senkt die Kosten und verringert die Abhängigkeit. Dies ist insbesondere für die Schweiz als ein kleines Land mit geringen natürlichen Ressourcen und einer offenen, exportorientierten Wirtschaft von vitalem Interesse.

EIGENE PRODUKTE ANSTATT ÖKO-DUMPING

Durch minimale ökologische Standards für Importprodukte wird Öko-Dumping eingedämmt und die nachhaltige einheimische Produktion gestärkt. Einheimisches Holz statt zerstörter Regenwälder oder Rapsöl aus umweltfreundlicher Schweizer Produktion statt Palmöl – das heisst im Klartext: Durch Importstandards wird die lokale Wirtschaft gefördert und gleichzeitig die Umweltbelastung im Ausland reduziert. Das sichert wiederum Arbeitsplätze in der Schweiz, und wirkt der Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland im aktuell schwierigen Kontext der Frankenstärke entgegen.