Für die Umwelt

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In den letzten Jahren hat die Schweiz ihre Vorreiterrolle im Umweltschutz verloren und schneidet heute schlechter ab wie viele Staaten.  Die Initiative will das Selbstverständliche: die Schweiz hat Plätze gut zu machen.

Mit der längst überfälligen Überarbeitung des veralteten Umweltschutzgesetzes kann die Schweiz zu Ländern wie Finnland oder der EU aufschliessen, die sich ebenfalls das Ziel einer nachhaltigen Wirtschaft bis 2050 gesetzt haben.

Verbessertes Recycling

Den immer höher werdenden Abfallberg durch moderne Auf- und Wiederverwertung (Recycling) nutzen. Heute ist die Schweiz die zweitgrösste Abfallproduzentin in Europa – und das ohne genügende Wiederverwertung.

730 Kilogramm. So viel Abfall fiel 2015 für jeden Einwohner der Schweiz an. Das sind 28 Kilogramm mehr als im Jahr zuvor – mehr als in allen anderen europäischen Ländern mit der Ausnahme Dänemarks. Rund die Hälfte des Abfallberges werden zurzeit verbrannt und enthaltene Wertstoffe so vernichtet. Die Wertvernichtung will die Initiative mit moderner Auf- und Wiederverwertung stoppen.

Labels und Standards

Ob einheimisches Holz statt geraubtes Regenwaldholz oder Rapsöl von Schweizer Feldern statt Palmöl – Labels und Standards ermöglichen wirksamen Umweltschutz im In- und Ausland. 

Rund 70 Prozent der Umweltbelastung, die durch Schweizer Konsum anfällt, wird im Ausland verursacht. So beteiligt sich die Schweiz beispielsweise weiterhin (indirekt) an der Zerstörung des Regenwalds, während es in der EU ein Import-Verbot von illegal geschlagenem Holz gibt.